Auch Amira verleibt sich den Rest ihres Rühreis ein. Auf die offenbar noch nicht lang zurückliegende Verletzung, spricht sie Fox für's Erste noch nicht an, da sie ihr nicht zu nahe treten wollte, macht sich jedoch ihre eigenen Gedanken dazu. "Schaut noch recht frisch aus...", überlegt sie sich, "Ob das was mit ihrer 'Versetzung' zu tun hat?" Kurz lässt sie den Blick durch den Raum schweifen, als sie mit ihrem Teller ebenfalls fertig ist. Wo blieb denn nun Kyrillas?
Fox' Blick blieb an ein paar Männern am Eingang hängen, die sich scheinbar leise unterhielten. Einer von ihnen war blond, trug offen eine Waffe und eine mit reichlich goldenen Knöpfen versehene Joppe. Man begegnete ihm mit einem gewissen Respekt, was Fox zunächst auf Captain Caine schließen ließ, ihr dann aber einfiel, dass der dunkelhaarig sein sollte.
Hinter den beiden Männern taucht eine weitere Gestallt auf, diese trägt eine cygnarische Uniform mit den ornaten eines Captains. Er scheint etwa 1.80 gross und trägt unter dem Dreispitz relativ kurz geschnittene dunkle Haare. Er schreitet durch die Tür und auf direktem weg an die Essenausgabe.
"Ich nehme meine Ei gespiegelt das Gelbe noch flüssig und einen Tost in goldbraun, Bitte." findet er, mit einem Lächen, zu der jungen Frau hinter der Theke. Diese lächelt zurück und gibt ihm einen Teller rüber: "Wie immer, Capitain" antwortet sie ihm, mit einem Hauch liebevoller Ironie in der Stimme. Viktor nimmt sich den Teller und setzt sich an einen Tisch der offensichtlich für höhere Offiziere reserviert ist, und beginnt mit sichtlichem Appetit zu essen.
Amira blickt kurz in die Richtung. Einen Moment lang spielt sie mit dem Gedanken, ihre Gegenüber auf die Schippe zu nehmen, verwirft dies jedoch gleich wieder. "Nein, das ist bloss Viktor.", antwortet sie grinsend.
"Verzeihung- Captain Darius.", entgegnet Amira schmunzelnd, Fox' Blick war ihr nicht entgangen und sie dachte sich ihren Teil dazu. Mit wachen Augen nimmt sie deren Reaktionen und Mimik wahr.
Amira schmunzelt, was Fox wohl klarmachen sollte, dass sie sie durchaus richtig verstanden hatte. "Nein, ich fürchte bis auf den Nachnamen haben die beiden Herren nichts gemeinsam.", entgegnet sie.