Sie fühlte ihm nach und lockte ihn, griff mental nach ihm. Schweiß stand ihr auf der Stirn, doch sie behielt die Konzentration. "Beeil dich," sagte sie leise.
Der Wurm, so klein er auch war, war ein schlüpfriges Ding. mehr als einmal entwischte er ihr aus ihren Fingernn und mehr als einmal musste sie ihn wieder aufspühren. Es war nur eine Frage der Zeit bis sie die Verbindung zu Trisslay findet und da dann sein unheil anrichtet wird.
Tha'Risha spürte, wie sie die KOntrolle zu verlieren drohte. 'Nau, du bleibst hier!' riefen ihre Gedanken und sie griff hart nach dem Wurm. Sie hatte schon mal so einen fast bezwungen. Also los, sooo fürchterlich schwer konnte das nicht sein. Sie packte ihn, setzte alles daran.
Kar'yann war in tiefer Konzentration - er konnte Tha'Risha so nicht hören. Der Heiler war tief in das verletzte Gewebe eingedrungen und fügte Schicht um Schicht wieder zusammen. Es konnte noch gut eine Stunde dauern. Wenn Tha'Risha selbst die Verbindung nicht trennte, oder ihn gezielt von T'risslay wegholte, würde er weitermachen. Genau darum hatte er sie ja um die Überwachung gebeten.
Auch Sirgal hatte die Stirn gerunzelt und beobachtete relativ kritisch, was da passierte. Die Tür war nur angelehnt, die Botin stand einen Schritt dahinter. Sie hatte die Hände auf dem Tisch aufgestützt und sah Kar'Yann ins Gesicht, um Veränderungen erkennen zu können.
Bei T'risslay veränderte sich ganz langsam die Hautfarbe der Hand und wurde wieder dunkler. Mit den einsetzenden Schmerzen begann sie sich zu regen. Noch war sie nicht wach, reagierte aber mit leisem Stöhnen auf das, was Kar'Yann tat. Es war sicher nicht angenehm.
Bevor er Izzdorl verließ gab er ihr noch einen Kuss und ging dann zur Türe, trat an Sirgal vorbei und besah sich die Situation. "Lass ihn gehen Tha'Risha!" sagte er suchte sich eine bequeme stehposition beiKar'Yann und übernahm die überwachung. "Ich übernehme ab hier, zieh dich zurück." er schloss die Augen und Konzentrierte sich. Er hielt sich sehr genau an das was Kar'Yann sagte.
Ein leicht abfälliges Schnauben ob der arroganten Überheblichkeit von Aly'Triss konnte Sirgal nicht unterdrücken. Aber so waren sie - jene des dunklen Volkes, dass sie so liebte...
"Ich warte darauf das Tha'Risha ihn gehen lässt." sagte er und sah kurz zu Sirgal, bevor er die Konzentration wieder suchte. er war bereit zu übernehmen.