So hatte Allister auch gesehen, was sich auf dessen Brust abgezeichnet hat - und was der Stab Viktors angerichtet hatte. Die Bewegungen und Falk Storms Verhalten sollten ihr Übriges dazu getan haben.
Sirgal sieht Falk nach, als der den Flur hinuntergeht. Der mann war völlig in Gedanken und hatte sie nicht einmal bemerkt. Im Papierkorb war ein zerknüllter Brief zurückgeblieben, der einiges verriet und Amira unverhofft so einiges vermacht hätte. Sie fragt Allister: "Was hast Du jetzt wieder angestellt?"
Viktor schaut Amira an. "Danke für da Angebot. Ist aber nicht notwendig," lächelnd lässt er die linke Schulter kreisen, "siehst du alles in Ordnung. Ja, es mag sein das du mich aus den falschen Gründen verprügelt hast, aber wer sagt das es unverdient war?" fährt er immer noch lächelnd fort. Er nimmt Amira kurz in eine freundschafltiche Umarmung, lässt sie aber gleich wieder frei.
"Ausserdem glaube ich du hast dafür keine Zeit." er dreht sie so um das sie Falk sehen kann, "Ich denke er ist wegen dir hier. Bis später." er entfernt sich den Gang hinunter und um eine Ecke, da lehnt er sich an die Wand und beisst auf seine rechte Faust um die Schmerzen die diese Aktion in seiner Schulter ausgelöst hat, gedämpft rauszuschreien. Nach dieser leichten Erholung geht er zurück in sein Quartier um witer zu packen.
Falk lehnt an der Wand. Das dunkle blau des Hemdes bringt Haare und Augen noch mehr zum Leuchten, als die andere Kleidung. Er ist ohne jedes Abzeichen da. "Komm, Stjarna. Lass uns gehen." sagt er sanft.
"Ich hoffe, dass Du recht hast. Wo gehen wir essen?" fragt Sirgal.
Sie ist immer noch leicht abwesend, als Viktor zu ihr spricht. "...Gut...Du hast wahrscheinlich Recht...", antwortet sie schleppend- so richtig da war sie nicht. Als der Gunmage geht, schaut Amira ihm kurz hinterher. "...Und wieder allein...", murmelt sie mehr zu sich selbst. In Gedanken formuliert sie bereits eine Art Abschiedsschreiben, welches sie Allister zukommen lassen wollte, wenn sie Igraine endgültig verliess, als Falk sie anspricht. Langsam dreht sie sich in seine Richtung. Irgendwas flackert in ihrem Blick, beinahe, als hätte sie einen Geist gesehen. "...Das...kann doch nicht sein...", haucht sie tonlos und starrt den Krieger an...
"Zivilist", sagt Falk rauh. "Aber in Diensten des Gouverneurs." Er sieht sie an. "Lass uns hier weggehen. Magst Du mir helfen, ein... neues Zuhause zu suchen?"
Mit grossen Augen blinzelt sie. Amira hatte sich mit Sack und Pack schon auf das nächste Handelsschiff steigen sehen. Sie schluckt schwer und macht einen langsamen Schritt auf Falk zu, dabei eine Hand nach ihm ausstreckend. "...Bist Du...auch kein Trugbild?...", fragt sie zitternd.
"Gouverneur Caine hat mich entlassen - aus der Armee. Aber er will, dass ich seinen Stab reorganisiere." Er nimmt sie mit, hat nur den Wunsch, das Gebäude erst einmal zu verlassen. "Er hat etwas gesagt von 'mag gute Geschichten' oder so, und wir hätten es verdient." Falk beugt sich mit daraufhin angespannter Mine zu ihr herunter und küsst sie innig.