Sie war kein Meister - im Gegenteil. Die Herausforderung musste kommen, und allein die tatsache, dass er auswich, hatte ihr bewiesen, dass er zumindest reagieren konnte, denn sonst wäre er in die Klinge gelaufen. Sie setzte ihm nach. Eine kleine besonderheit gab es bei Sirgal: Ihre augen verrieten nicht, was sie als nächstes tun würde. Da gab es kein verengen oder eine Blickrichtung. Sie sah ihm einfach in die Augen und schlug zu...
Er wich stets aus und studierte ihre Bewegung. nach einem schlag durch den er in ihre schwäche abtauchte schlug er mit dem unterarm gegen die stumpfeseite der Klinge um sich so den Weg frei zu machen für seine andere Hand um nach Sirgals Handgelenk zu greifen. Sein ziel war es sie zu Packen und ihr ersteinmal das schwert zu entziehenin dein sie sie ihn einen nahkampf verstrickte. Soh nahe das es für ein Schwert schlichtweg zu nahe war. "was soll das." fragte er lesie.
Es kam ein Reflex, in dem sie das Knie hochriß... aber in letzter Sekunde so weit bremste, dass sie ihn zwar traf, aber nicht ernstlich schadete. Sie würde es nicht schaffen, ihn dazu zu bringen, dass das Denken aufhörte - dazu war sie einfach zu schlecht. Seufzend ergab sie sich in seine Hände. "Na, was wohl..."
er frehte die klinge mit dem Griff zu ihr und gab es ihr zurück. "Nau... nicht so...Wenn ich etwas entspannung will oder abschalten, dann mach ich das anderst Sirgal... Kämpfen kann zwar entspannen es kann ablenken, aber... nicht in dem Fall." er ließ sie los. "wenn wir schon im Wald sind.. komm." seufzte er und ging langsam tiefer ind as Wäldchen hinein.
"Die situation in Gulmine ist derzeit Extremst verfahren Ry'Kah kämpft um das was sie aufgebaut hat und mit dem was sich die Beiden Novizinnen in den Drachenlanden geleißtet haben kämpft sie nicht nur in den Reihen sondern auch um die Gunst unserer Göttin. Dazu kommt das innerhalb der Faust der Wurm drinnen ist. Trisslay hat einen Fehler begehen müssen der so nicht anderst machbar gewesen wäre...Sie und der Kyol von Ril'afay haben sowohl Shinala als auch Mindorl in den Drachenlanden durch den Limbius geschickt. Angriff auf eine Yathree sowie einen Sutrinos, das ist kein minderes Vergehen... KhylLian hat sie in ein Duell gefordert ud sie dabei so zugerichtet das sie nahezu tot war, als ich dazwischen gegangen bin. Ich hab mich in die Heeresstruktur eingemischt um zu verhindern das Trisslay drauf geht, worauf Ry'Kah mir quasi den Mund verboten hat... nun.. einerseitz bin ich davon sehr betroffen, andererseitz muss ich es akzeptieren als Entscheidung die kommen musste. Die Jüngsten Vorfälle sowie das Versagen der Novizinnen auf dem Drachenfest und dem Versagen Mindorls als Oberste instanz in Militärischen Fragen... werf das ganze in einen Topf rühr kräftig um und du erhälst die Perfekte Katastropfe."
'Endlich', dachte Sirgal - jetzt erzählte er wenistens, was ihn so bedrückte. Sie hatte das Schwert weggesteckt, auch wenn das hieß, es einfach nur in den Gürtel zu schieben, denn sie trug keinen Waffengurt. Schweigend ging sie neben ihm her und ließ ihn sprechen.
"über all dem herrscht so eine Erdrückende Stimmung. KhylLian ist selbstverständlich stock wütend auf mich und will nicht einsehen das ich eingreifen Musste das er zuweit ging... dann diese offenbarung.. wenn sie denn stimmt das Zünglein an der Wage umd as Fass überlaufen zu lassen...." er holte tief luft... In all dem weiß ich nicht wirklich wie ich mich drehen und wenden soll ohne irgendjemanden in Gefahr zu bringen oder da mit rein zu reißen... Die Faußt steht gelschlossen hinter mir... dennoch ist zum einend as Vertrauen Trisslay in Mindorl stark getrübt. was verständlich ist. Er muss wohl alles andere als er selbst geween sien... es ist unendlich viel in unendlich kurzer Zeit und ich steh da und kann nichst.. garnichts machen. Tja... und da rutscht nun auch das Küken rein.. ...wenn ich ehrlich bin... nach meiner einschätzung könnte er durchaus in Lebensgefahr schweben... " er seufzte. "Nagut er ist nur ein Rekrut aber.. dennoch... ich weiß einfach nicht.. ... seit langem bin ich wirklich einfach nur vollkommen Ratlos!"
Sirgal schwieg lange. Dann begann sie leise zu sprechen: "Wenn sich die Welt um Dich herum zu schnell zu drehen und zu verändern beginnt, ist es an der Zeit innezuhalten und still stehen zu bleiben..." Wieder schwieg sie eine Weile. Dann kam ganz leise eine Art Gedicht:
"Wenn sanft der Wind durch das Bambuslaub streicht Und leises Rauschen Dein Ohr berührt Wenn Deine Seele weint Um die Erinnerung die Du nicht fassen kannst Wenn die Einsamkeit Dich wie ein Mantel umhüllt
Dann mache Dich frei
Wenn die Last des Alltags Dich zu erdrücken scheint Und Gedanken nicht mehr fließen Wenn die Stimme der Natur Dich nicht mehr erreicht Und Dein Kopf umnachtet ist Wenn Dein Körper nach Erlösung schreit
Dann mache Dich frei
Werde Eins mit der Natur Schwinge Dich hinauf und treibe mit dem Wind Steige hinab und erspüre Deine Wurzeln in Mutter Erde Wende Dich um und fließe mit dem Fluß der sein einziges Ziel kennt Spüre die Flamme des Göttlichen Lichtes in Dir
Erlauschte ihren Worten. Dachte eine ganze weile darüber nach und sagte shcließlich nüchtern. "ich bin nicht frei... Ich kann nicht frei sein...niemals. es gibt nur einen Moment wo ich dann wirklich endgültig wrei sein werde.. und sonst.. sonst habe ich nur wenige Momente, so.. wie mit Izzdorl, wenn ich meiner Tochter in die Augen sehe und sie im Arm halte... wenige momente...." er sah vorraus den Wildwechsel im Wald entlang.
"Wenn Du es nicht einmal in Deinem Herzen schaffst, Dir diese Freiheit zu geben, dann bist Du in einer Welt wie der der Ilythirien verloren, Aly'triss. Dann wirst Du nur im zeitpunkt Deines Todes frei sein, und selbst dort wird Dich die Tatsache, dass Du Frau und Kinder zurück lässt, schwer belasten."
Er sah sie schweigend an. "es ist anderst hier. ganz anderst..." sagte er irgendwann sehr sehr leise. "wenn.. ich im Orden meineAufträge erfüllt habe, dann war danach erst einmal alles vorbei.. ich habe das was mich ausmachte in meinen Prinzipien bewahrt und beschützt."
"Innerhalb des dunklen Volkes bist Du ein Fremder..." sagte Sirgal leise und legte ihm im Gehen wieder warm die Hand in den Rücken. Es war nicht böse gemeint, nur eine simple Feststellung.
"Nau. Du hast das Herz am rechten Fleck, Aly'Triss. Du verkörperst das, was ich in jedem des dunklen Volkes sehe, wahrscheinlich mehr, als sie selbst es können. Ich denke, dass das einer der Gründe ist, weshalb Du gern zur Zielscheibe wirst. Du lebst vor, was sie nicht sind."